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Betrieb, Entwicklung und Migration für IBM BAW

IBM Business Automation Workflow auf WebSphere ist stabil, ausgereift und in vielen Häusern seit Jahren im Einsatz. Das Problem ist selten das System. Es ist, dass die Leute, die es eingeführt haben, nicht mehr da sind.

Wir betreiben BAW-Umgebungen, entwickeln darauf weiter und migrieren Altbestände – auf AIX, Windows, Linux und z/OS. Unsere Leute arbeiten seit über zwanzig Jahren mit dieser Produktfamilie, vom ersten WebSphere Process Server bis heute. Wenn Sie am Ende zu dem Schluss kommen, dass das System abgelöst werden soll, helfen wir Ihnen auch dabei.

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Betrieb aus einer Hand

Wir übernehmen den laufenden Betrieb Ihrer BAW-Umgebung auf WebSphere – unter AIX, Windows, Linux oder z/OS. Dazu gehören Sicherungskonzepte, die im Ernstfall auch tragen, Einspielen von Fix Packs, Versionswechsel und die Migration auf neue Maschinen. Ebenfalls im Blick: die Lizenzierung.

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Fachlicher Support

Bevor wir Verantwortung übernehmen, sehen wir uns Ihre Prozesse an und arbeiten uns ein. Erst danach übernehmen wir den Support – und zwar nicht nur den technischen.

Der Unterschied zeigt sich, wenn ein Vorgang steht. Ein System kann technisch einwandfrei laufen und trotzdem das Falsche tun: eine Freigabe, die niemand mehr erteilt, ein Vorgang, der in einem Zustand hängt, den beim Entwurf niemand bedacht hat. Wer nur die Infrastruktur kennt, sieht davon nichts.

Wenn Sie uns lassen, schärfen wir die bestehende Implementierung nach: proaktives Monitoring der Prozessschritte und Überwachung der Fachdaten, damit ein stehender Vorgang zum Ticket wird, bevor er im Fachbereich auffällt.

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Entwicklung und Migration von Altbeständen

Wir bauen neue Prozesse und erweitern vorhandene. Häufiger ist allerdings etwas anderes. Wo BAW seit vielen Jahren läuft, liegen fast immer Altlasten: Artefakte aus früheren Migrationen, die nie sauber übernommen wurden, Prozessstände auf Maschinen, für die es längst keine Unterstützung mehr gibt, Bibliotheken, die niemand mehr anfassen will, weil unklar ist, was daran hängt.

Das lässt sich aufräumen. Wir nehmen den Bestand auf, klären, was noch benutzt wird, und überführen ihn Schritt für Schritt – nicht als Neuentwicklung, sondern als Migration mit nachvollziehbaren Zwischenständen.

Ein IBM Business Automation Workflow fällt selten aus. Es verwaist.

FABIAN STEIGER, Geschäftsführer ecceene

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BPEL (Business Process Execution Language)

BPEL war die Sprache der ersten WebSphere Process Server und ist abgekündigt. In vielen Häusern läuft trotzdem noch Fachlogik darauf, teils in Containern, die niemand mehr anrührt. Spätestens mit den aktuellen Versionen wird es kritisch, da die Unterstützung fehlt.

Wir haben Konzepte, diese Bestände in die aktuelle Welt zu überführen, ohne die Fachlichkeit neu zu erfinden. Das ist Handarbeit und kein Werkzeuglauf – aber es ist machbar, und wir haben es gemacht.

Wenn Sie BPEL im Einsatz haben und nicht wissen, wie es weitergeht: Darüber lohnt sich ein Gespräch, bevor die Entscheidung durch eine Abkündigung für Sie getroffen wird.

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Training und Coaching

Wir bringen Ihnen das gerne bei – und dabei geht es um Ihre Techniker genau so wie um den Fachbereich und die Entscheider.

Der häufigste Befund in BAW-Häusern ist nicht ein technisches Problem, sondern ein ungenutztes. Sie zahlen Wartung für ein ausgereiftes Produkt, und im Haus weiß kaum jemand, was es kann. Modellierung, Regeln, Auswertung, Wiedervorlagen – vieles davon ist vorhanden und wird nicht benutzt, weil niemand es je erklärt hat.

Wir erklären es. In der Sprache des Fachbereichs, nicht in der des Handbuchs. Unsere Leute haben diese Produkte zwei Jahrzehnte lang europaweit unterrichtet. Denn: Ein System, das Sie ohnehin bezahlen, ist die günstigste Grundlage für den nächsten Effizienzgewinn.

→ Wenn die Ablöse ansteht

Es gibt gute Gründe, ein BAW zu behalten, und es gibt gute Gründe, sich davon zu trennen. Welche bei Ihnen überwiegen, hängt weniger am System als an dem, was Sie damit vorhaben. Wir haben das einmal ausführlich aufgeschrieben, ohne Verkaufsabsicht.

Und wenn Sie danach immer noch zu dem Schluss kommen, dass es gehen soll: Wir haben Exporter, die Ihre Prozessdaten aus den proprietären Strukturen des BAW herausholen und so aufbereiten, dass sie in neuen Anwendungen weiterverwendet werden können – auch als Grundlage für KI-gestützte Auswertungen.

→ Woher BAW kommt

Zwei Wurzeln. Anfang der 2000er Jahre baute IBM die Prozessausführung in den Application Server ein: Aus WebSphere Application Server Enterprise wurde die Business Integration Server Foundation, und darin lief der Process Choreographer – die Komponente, die BPEL ausführte. Parallel dazu kam mit der Übernahme von CrossWorlds im Januar 2002 die Integrationsseite ins Haus, mit Adaptern zu Bestandssystemen.

Der WebSphere Process Server 6 führte beides zusammen. Er war deutlich mehr als ein BPEL-Container: Service Component Architecture als Programmiermodell, ein Enterprise Service Bus für die Vermittlung zwischen Endpunkten, Geschäftsregeln, Zustandsautomaten, menschliche Aufgaben und die Adapter aus der Integrationslinie. Man modellierte den Ablauf und die Transformation im selben Werkzeug. Für ein Haus, das bis dahin zwei getrennte Produktwelten betrieb, war das ein erheblicher Fortschritt.

Was BPEL nicht konnte. Die Sprache war entstanden, um Web Services zu orchestrieren – Maschine zu Maschine. Menschliche Arbeitsschritte waren nicht vorgesehen und wurden erst später nachgereicht, ohne dass sich ein Standard für Oberflächen durchsetzte. Jeder Hersteller baute etwas Eigenes; bei IBM war es das Portal. Dazu kam, dass ein BPEL-Prozess zwar ausführbar war, aber für einen Fachbereich nicht lesbar. Man brauchte immer ein zweites Bild – und zwei Artefakte, die auseinanderlaufen konnten.

Die Wende kam von außen. Im Januar 2010 übernahm IBM die Firma Lombardi mit deren Produkt Teamworks. Der Ansatz war ein völlig anderer: eine zentrale Anwendung in der Mitte, das Process Center, das alle Artefakte in einer Datenbank hält, dazu ein Werkzeug, mit dem entwickelt und von dort auf die Server ausgerollt wird. Und BPMN statt BPEL – eine Notation, die zuerst ein Bild für Menschen war und dann eine Ausführungssemantik bekam.

2011 wurde daraus der IBM Business Process Manager, in den Ausbaustufen Express, Standard und Advanced. Advanced trug die alte Welt mit: BPEL und die SOA-Komponenten des Process Servers. Eine Zeit lang liefen beide Modelle nebeneinander.

Heute trägt das Produkt den Namen Business Automation Workflow. Er entstand 2018, als IBM den Business Process Manager mit dem Case Manager zusammenlegte – Prozess und Fall in einem Produkt. Entwickelt wird webbasiert statt im Eclipse-Client. Der BPEL-Container ist abgekündigt; wo noch Fachlogik darauf läuft, muss sie migriert werden.

Und für die Container-Welt gibt es seit einigen Jahren Cloud Pak for Business Automation: von außen ähnlich, darunter kein Application Server mehr, sondern cloud-native Dienste.