Ein Team. Ein Thema. Seit Jahrzehnten.
ecceene ist ein kleines Haus in Stuttgart, direkt am Flughafen. Ein Team, ein Thema: Geschäftsabläufe so einzurichten, dass sie tatsächlich laufen – und sie danach zu betreiben. Was uns von anderen Dienstleistern unterscheidet, ist nicht die Größe. Es ist, wer hier arbeitet.
Die ecceene GmbH gibt es seit 2023. Die Leute, die hier arbeiten, machen digitale Prozesse seit 2004 — erst als Berater und Trainer im IBM-Umfeld, heute mit eigenem Produkt. Das junge Unternehmen und die alte Erfahrung sind kein Widerspruch, sondern der Grund, warum wir dort anfangen konnten, wo andere aufhören.
Abläufe zu automatisieren ist keine Anwendung der Informationstechnik. Es ist ihr Ursprung. Als Herman Hollerith Ende des 19. Jahrhunderts die erste Maschine zur Verarbeitung von Lochkarten baute, ging es um genau das: wiederkehrende Arbeit von Menschen auf eine Maschine zu verlagern und die Regeln, nach denen sie abläuft, von den Daten zu trennen. Das war Jahrzehnte, bevor es IBM gab – das Unternehmen ist später aus seinem hervorgegangen.
Seither hat sich die Technik etwa alle zehn Jahre erneuert. Die Aufgabe kein einziges Mal.
Wir haben die letzten Dekaden dieses Weges Stufe für Stufe mitgemacht: CORBA, die ersten Java-Application-Server, serviceorientierte Architekturen, Nachrichtenbusse, REST, Container, Prozess- und Regel-Engines. Nicht als Zuschauer, sondern indem wir jede dieser Stufen gebaut, betrieben und unterrichtet haben.
Der Ansatz, mit dem wir heute arbeiten, ist deshalb nicht der neueste, den wir gefunden haben. Es ist der, der übrig geblieben ist.
_01 Bei uns lernt niemand diesen Beruf
Unsere Leute arbeiten seit Langem in diesem Feld, die meisten in der zweiten Hälfte ihrer Laufbahn: als Berater, als Trainer, als diejenigen, die gerufen wurden, wenn ein System stand und niemand mehr weiterwusste.
Wir sind ein kleiner fester Kern und ein Kreis von Spezialisten, mit denen wir seit Jahren zusammenarbeiten. Das ist keine Verlegenheitslösung, sondern der Grund, warum wir auf Erfahrung dieser Art überhaupt zugreifen können: Leute mit zwanzig Jahren Verantwortung lassen sich selten einstellen. An Themen, die sie kennen, arbeiten sie gern weiter – auch weil sie hier auf dem Niveau arbeiten können, das begeistert. Damit das trägt, halten wir uns an eine Regel: Das Wissen über Ihren Prozess gehört nicht in Köpfe, sondern in Modelle, Regeln und Dokumentation, die Ihnen gehören.
Wir machen Fehler. Immer noch, und wir werden weiter welche machen. Interessant ist nicht, ob sie passieren, sondern was sie bedeuten. Wenn wir danebenliegen, sind wir in aller Regel an einer Stelle, an der wir noch keine Erfahrung hatten – oder an der unser eigenes Vorgehen eine Lücke hatte. Beides ist eine Auskunft, und beides landet danach im Verfahren. Das ist etwas anderes, als überrascht zu sein und mit der Suche anzufangen. Erfahrung heißt nicht, alles zu wissen. Sie heißt, die meisten Situationen schon einmal gesehen zu haben – und bei den übrigen zu erkennen, dass man sie noch nicht kennt und dauerhaft lösen muss.
_02 Warum wir auch Software beurteilen, die wir nicht kennen
Wir haben die Technologien, mit denen wir arbeiten, von ihrer Entstehung an begleitet – in verantwortlicher Position eingesetzt und zugleich europaweit unterrichtet. Das Unterrichten sagt dabei weniger aus, als man denkt: Einen guten Kurs kann man halten, ohne ein Produkt je im Einsatz gesehen zu haben. Der Prüfstein ist der andere Teil – allein zuständig zu sein, unter Zeitdruck, wenn ein technischer oder konzeptioneller Fehler behoben werden muss und niemand daneben steht. Dort reicht Handbuchwissen nicht, man muss wissen, warum ein System so gebaut ist, wie es gebaut ist.
Das ist der Grund, warum wir uns auch an fremde Systeme setzen. Wenn etwas Neues auf den Markt kommt, hören wir dem Marketing gerne zu, erkennen aber zugleich, welches Muster darunter liegt. Nach zwanzig Jahren ist wenig wirklich neu: Die Konzepte wiederholen sich, die Technik wird besser.
Natürlich arbeiten wir heute mit KI-Unterstützung. Verstehen müssen wir das Ergebnis trotzdem, und das tun wir.
_03 Große Systeme, kleine Häuser
Gelernt haben wir unseren Beruf bei großen Organisationen: Anwendungen unter Last, Fehler mit gravierenden Auswirkungen. Behörden, Banken, Industrie. In diesem Feld wird nicht am Quartalsende bewertet, sondern nach jeder Woche – fachlich und technisch, durch den Kunden.
Genauso lange arbeiten wir für kleinere Organisationen. Unser kleinster Kunde hat rund hundert Mitarbeiter. Das ist keine kleinere Ausgabe derselben Aufgabe, sondern eine andere – und sie ist umso verantwortungsvoller. Dort gibt es kein Projektbüro, keine freigestellten Fachleute und keine zweite Meinung im eigenen Haus. Entscheidungen trifft jemand, der daneben seinen eigentlichen Beruf ausübt. Und ein Fehlgriff wird nicht in einem Lenkungsausschuss aufgefangen, sondern am folgenden Montag bemerkt.
Wer nur die große Welt kennt, macht in der kleinen zuverlässig zu viel. Wir kennen beide, und das ist der Grund, warum wir im Mittelstand nicht mit einem Vorgehen anfangen, das für eine Bank richtig wäre.
_04 Warum diese Leute sonst nicht kommen
Menschen mit diesem Hintergrund arbeiten üblicherweise in großen Häusern. Für einen Mittelständler bedeutet das zweierlei.
Bei der ersten Anfrage hört dort niemand richtig zu, weil die Auftragsgröße nicht passt. Und wenn doch jemand kommt, kommt er zu fünft, stellt im Erstgespräch Fragen, die ein Geschäftsführer nicht beantworten möchte, und will den Betrieb umbauen, bevor irgendetwas läuft. Bevor das erste Ergebnis auf dem Tisch liegt, ist der erste Teil des Budgets in Vorbereitung geflossen.
Bei uns kommen dieselben Leute. Direkt – und bezahlbar, weil kein Apparat mitbezahlt werden muss.
_05 Was Sie behalten, auch wenn Sie uns nicht behalten
Wir liefern auf dem Weg Dokumentation, Ideen, Bewertungen, Prozessmodelle und Quellstände, mit denen Sie weiterarbeiten können – mit Ihrem eigenen Team oder mit einem anderen Dienstleister. Ihre Abläufe, Regeln und Dokumentationen liegen bei Ihnen, so dass ein Dritter darauf weiterentwickeln kann.
Das ist unbequem zu sagen, weil es bedeutet, dass Sie uns wechseln können. Wir sagen es trotzdem, weil das Gegenteil – Unterlagen, die außerhalb des Anbieters wertlos sind – der übliche Zustand in dieser Branche ist.
_06 Wie wir arbeiten
Erst der Ablauf, dann die Messung, dann die Entscheidung über Technik. Wer mit dem Werkzeug anfängt, automatisiert meistens den Zustand, den er ändern wollte.
Ein Prozess, kein Programm. Wir fangen mit einem einzelnen Vorgang an, der sich für sich rechnet. Kein Rahmenvertrag, keine Plattformeinführung, kein Jahresbudget. Über den zweiten entscheiden Sie, wenn der erste läuft.
Wir sagen, was nicht geht. Ein Vorhaben, das an einer verschwiegenen Einschränkung scheitert, kostet beide Seiten mehr als ein ehrliches Nein am Anfang. Manchmal lautet das Ergebnis unserer ersten zwei Tage, dass Sie für Ihr Problem keine Software brauchen oder nicht von uns.
Wir bleiben dabei. Ein Prozess ist nicht fertig, wenn er produktiv geht. Er ist fertig, wenn er drei Jahre später noch läuft – und wenn jemand merkt, dass etwas hängt, bevor Sie es merken.
_07 Wer drangeht, wenn etwas ist
Wir bleiben dabei. Ein Prozess ist nicht fertig, wenn er produktiv geht. Er ist fertig, wenn er drei Jahre später noch läuft – und wenn jemand Fehler bemerkt, bevor es Ihnen auffällt.
Reaktionszeiten vereinbaren wir wie jeder andere auch und nehmen sie sehr ernst. Nur ist das nicht die Frage, an der es hängt. In jedem Team – ob zehn, fünfzig oder hundert Leute – gibt es zwei oder drei, die einen systemkritischen Fehler tatsächlich bis zum Ende lösen. Und diese werden letztendlich gerufen: im Urlaub, am Wochenende, nachts. Alle anderen nehmen das Ticket an. Ob nachts wirklich jemand drangeht, hängt weniger am Vertrag als daran, ob die Leute das System selbst entworfen haben. In großen Organisationen verteilt sich die Verantwortung, bis sie niemanden mehr persönlich betrifft. Bei uns bleibt sie bei denen, die es gebaut haben.
Bei uns arbeiten Sie von Anfang an mit denen, die im Ernstfall ohnehin drangehen. Und weil unsere Überwachung meldet, bevor es jemandem auffällt, geht es meistens gar nicht erst um Stunden.
_08 Was wir nicht machen
Wir führen keine Konzernplattformen ein. Wenn Sie eine vollständige Suite mit Process Mining, Governance und Architekturmanagement brauchen, gibt es sie – wir kennen diese Umgebungen und betreiben sie, aber wir verkaufen sie nicht, und bevor wir uns nicht ganz sicher sind, raten wir in aller Regel davon ab.
Wir verkaufen auch keine Vorgehensmodelle. Assessment, Reifegradmodell, Roadmap, und die Technologiefrage danach – das ist ein anderes Geschäft als unseres.
Und wir übernehmen nicht jedes Projekt. Wenn die Voraussetzungen nicht stimmen, sagen wir Ihnen das nach zwei Tagen, statt nach vier Monaten eine Rechnung zu schreiben.
_09 Mit uns kann man sprechen
Natürlich haben wir jemanden, der Termine macht, und wir wissen, welche Gespräche gerade laufen. Was es bei uns nicht gibt, ist die Runde davor: das Ausloten, die Folien, das Qualifizieren eines Vorhabens, bei dem es im Kern nur darum geht, wie groß es werden kann.
Wer mit Ihnen spricht, redet Klartext und kann entscheiden – über Umfang, über Preis und darüber, ob wir das überhaupt übernehmen.

Fabian Steiger
GESCHÄFTSFÜHRUNG
Ich bringe Geschäftsabläufe in Software – vom Konzept bis zum Betrieb. Vom Application Server bis cloud-native, als Programmierer, Architekt und Trainer. Bis heute. PowerPoint kann ich aber auch.

Lena Richter
Vertrieb digitale Prozesse
Acht Jahre Erfahrung bei der Digitalisierung: Marketing, SaaS, LowCode. Denke in Strukturen und Übergabepunkten – aber kenne das Büro und weiß, wie ein Vorgang wirklich über Schreibtische läuft.
→ Weiterlesen
Schatten-KI: Warum das Verbot das Falscheste ist, was Sie tun können
4 von 10 Unternehmen vermuten private KI-Nutzung, nur 26% bieten selbst etwas an. Warum die verdeckte Nutzung eine kostenlose Bedarfsanalyse ist.
13% fürchten um ihre Existenz: Wie Mittelständler jetzt automatisieren sollten
13% der Unternehmen sehen ihre Existenz bedroht, 2024 waren es 4. Warum drei berechtigte Einwände den Einstieg blockieren und wie sie sich…
Ohne Nullmessung ist jeder ROI eine Meinung
62% der KI-Anwender halten sich für Nachzügler, obwohl sie vorn liegen. Warum der Vergleichsmaßstab fehlt und wie eine Nullmessung ihn liefert.
Warum Ihre Einsparungen nie in der Bilanz ankommen
Effizienz hat eine Decke. Warum Einsparungen gefühlt bleiben, wenn jede Abteilung anders rechnet, und mit welcher Rechnung aus Bauchgefühl ein Betrag wird.
Ihr erfahrenster Mitarbeiter geht in vier Jahren? Sein Wissen muss vorher raus.
Die Fachkräftelücke ist um ein Viertel geschrumpft, aber nur wegen der schwachen Konjunktur. Warum die nächsten Jahre das Zeitfenster sind, um Wissen…
Prozessautomatisierung: Warum jeder Systemwechsel Sie zweimal bezahlen lässt
Migrationswerkzeuge nehmen das Customizing mit, die Logik zwischen den Systemen nicht. Warum sie beim Wechsel neu gekauft wird und wie Sie das…