Die Plattform für digitale Prozesse, mit der Ihre Leute tatsächlich arbeiten
Aufgabenlisten, Bearbeitungsmasken, Vorgangsverfolgung, Suche über den gesamten Bestand, Konnektoren zu Ihren Systemen: die Anwendung, mit der eine Fachabteilung tatsächlich arbeitet – und die keine Prozesssteuerung von sich aus mitbringt.
Wir arbeiten seit zwanzig Jahren an digitalen Prozessen, erst mit BPEL, dann mit BPMN, und entwickeln seit 2014 cloud-native Software auf Kubernetes. Betrieb, Support und Architektur für Containerplattformen liegen bei uns im selben Haus. Wir kennen also beides: die Fehler, die man in zwanzig Jahren Prozessprojekten machen kann, und die Umgebung, in der so etwas heute laufen muss.
01
Menschliche Arbeit: zuweisen, delegieren, eskalieren
Vieles, was heute Automatisierung heißt, ist eine Kette von Systemschritten: Ein Ereignis tritt ein, drei Dinge passieren, fertig. Das hat seine Berechtigung und wir können das auch, es ist aber nicht das, wofür diese Anwendung gebaut ist.
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Bei uns steht die Arbeit von Menschen im Mittelpunkt. Eine Aufgabe geht an eine Gruppe oder an eine Person. Sie lässt sich übernehmen, zurückgeben und weiterreichen. Wird eine Frist überschritten, eskaliert der Vorgang an eine hinterlegte Stelle, statt still liegen zu bleiben.
Ein Beispiel: Eine Kundenanfrage geht an die Gruppe Auftragsabwicklung. Wer sie übernimmt, hat sie in seiner Liste. Ab einem hinterlegten Betrag kommt eine zweite Freigabe dazu, ohne dass jemand daran denken muss. Bleibt die Antwort eines Lieferanten aus, meldet sich der Vorgang nach der vereinbarten Frist von selbst – bei der zuständigen Person und nicht in einem Bericht, den erst am Monatsende jemand liest.
Und der Zustand hält. Ein Vorgang kann drei Wochen auf eine Antwort von außen warten und danach exakt dort weiterlaufen, wo er stehen geblieben ist – mit seiner gesamten Historie.
Dabei arbeiten wir unter Ihrer Benutzerverwaltung. Zuständigkeiten hängen an den Gruppen, die es bei Ihnen bereits gibt, aus Ihrem Verzeichnisdienst. Es entsteht kein zweites Rechtemodell, das jemand pflegen müsste – und wer Ihr Haus verlässt, verliert den Zugang hier automatisch mit.
02
Oberfläche: schnell im Standard, offen darüber hinaus
Das Frontend ist in React geschrieben, also in der Sprache, für die Sie überall Entwickler finden. Für die wiederkehrenden Aufgaben gibt es fertige Komponenten: Aufgabenlisten, Bearbeitungsmasken, Vorgangsverfolgung, Suche, Auswertung. Damit steht eine benutzbare Anwendung schnell. Der zweite Teil ist der wichtigere, und dafür muss man etwas ausholen.
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Werkzeuge, die vieles vorwegnehmen, müssen vieles festlegen. Das ist keine Schwäche, sondern der Preis für die Bequemlichkeit, und bis zu einem bestimmten Punkt ist der Handel gut. Die Frage ist, was danach passiert: Wenn eine Anforderung über das Vorgesehene hinausgeht, bekommt man selten eine einfachere Lösung. Man bekommt einen Umweg: ein Feld, das für etwas benutzt wird, wofür es nicht gedacht war. Eine Darstellung, die über zwei Ecken erzeugt wird. Ein Verhalten, das an drei Stellen nachgebaut ist, weil es an einer nicht ging. Jeder dieser Umwege ist für sich vertretbar. In der Summe entsteht eine Anwendung, die zusammengeklickt wurde, bis es irgendwie passte – und die danach niemand mehr gern anfasst.
Teuer wird das nicht bei der Einführung, sondern im dritten Jahr, und im Frontend zuerst. Bei uns endet der Standard nicht an einer Grenze. Wenn ein Prozess eine eigene Darstellung braucht, wird sie programmiert – in denselben Mustern, mit denselben Werkzeugen, von jedem, der React kann. Es gibt keine Stelle, an der die Plattform nein sagt und ein Umweg beginnt.
03
Wenn etwas hakt, sehen wir es zuerst
Jeder Aufruf an ein Fremdsystem wird protokolliert: Zeitpunkt, Dauer, Umfang der Antwort, Ergebnis. Daraus wird Überwachung, ohne dass Sie dafür etwas einführen müssen.
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Bleibt ein Vorgang stehen, kommt eine Datenstruktur nicht in der erwarteten Form an, fällt eine Durchlaufzeit aus dem Rahmen oder verschiebt sich ein Mengengerüst – all das schreibt die Anwendung selbst in ein Ticketsystem. Wenn Sie das wünschen, sieht unser Support den Zustand live und kann ihn sehen, während er passiert, statt hinterher aus Erzählungen zu rekonstruieren. Die Meldungen laufen dabei nicht nur bei uns auf. Wenn Sie eine eigene Überwachung oder ein eigenes Ticketsystem betreiben, gehen sie ebenso dorthin. Es soll nicht vorkommen, dass Ihr Dienstleister etwas über Ihr System weiß, was Sie nicht wissen.
Das ist auch eine wirtschaftliche Aussage. Für ein Haus, das noch keine durchgehende Überwachung seiner Anwendungslandschaft hat, kommt sie hier für den automatisierten Prozess gleich mit – ohne dass vorher eine Überwachungslösung im sechsstelligen Bereich eingeführt werden muss.
Wir machen das auch bei kleinen Installationen. Die Funktion kommt aus der Anwendung, nicht aus Ihrem individuellen Modell.
SICHER, SCHNELL UND ZUVERLÄSSIG
Ein Vorgang, der steht, meldet sich selbst. Noch vor Ihrem Kunden.
04
Läuft auf einem Cluster. Läuft auch auf einer VM.
Die Anwendung ist als Microservice-Architektur nach heutigem Standard gebaut. Sie läuft auf Kubernetes und OpenShift, mit allem, was dazugehört. Sie läuft genauso auf jeder virtuellen Maschine mit Docker.
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Das klingt nach einem Detail und ist in der Praxis der Unterschied zwischen einem Vorhaben und einem Vorhaben mit einem zweiten davor. Wer keine Containerplattform hat, will keine aufbauen, nur um einen Angebotsprozess zu automatisieren. Mit uns muss das auch nicht sein.
Wir öffnen die Prozessautomatisierung damit nach unten: dieselbe Architektur, dieselben Bilder, nur eine kleinere Laufzeitumgebung.
05
Wer entwickelt
Wir entwickeln für Sie, und wir sind dabei schnell. Ebenso ausdrücklich ist die Anwendung darauf ausgelegt, dass Sie selbst entwickeln – Prozesse wie Oberflächen.
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BPMN und DMN sind offene Standards, die Modelle liegen als Dateien in Ihrer Versionsverwaltung, das Frontend ist React. Nichts davon setzt eine Zertifizierung, ein besonderes Werkzeug und nicht einmal uns voraus. Auch ein fremdes Systemhaus kann darauf arbeiten – das ist kein Zugeständnis, sondern eine Entwurfsentscheidung.
Was das im Umkehrschluss bedeutet, sagen wir dazu: Dies ist eine Anwendung für Entwickler und keine Klickoberfläche für den Fachbereich. Wer möchte, dass sich ein Sachbearbeiter seinen Prozess selbst zusammenstellt, sucht etwas anderes – und findet es auch.
Für den Alltag Ihrer Abteilung heißt das allerdings nichts. Wer einen Vorgang bearbeitet, eine Aufgabe weitergibt, eine Vertretung setzt oder sich eine Liste anders sortiert, braucht dafür niemanden. Entwickelt wird erst, wenn sich der Ablauf selbst ändert: ein zusätzlicher Schritt, eine neue Regel, eine andere Maske. Das ist dann Arbeit von Stunden oder Tagen.
Unsere Entscheidung hat einen Grund, und wir haben ihn zuvor beschrieben: Wir wollten vermeiden, dass eine spezifische Anforderung mit begrenzten Mitteln gebaut werden muss.
06
Abrechnung nach Maschine, nicht nach Erfolg
Wir rechnen nach den eingesetzten Prozessorkernen ab. Der Preis hängt also an der Maschine, die Ihre Prozesse ausführt – und die muss ohnehin jemand bezahlen.
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Verbrauchsmodelle rechnen anders: nach Prozessdurchläufen, nach bearbeiteten Aufgaben, nach benannten Nutzern. Das wirkt auf den ersten Blick fair, hat aber eine unangenehme Eigenschaft: Jeder zusätzliche Vorgang erhöht die Rechnung, jeder weitere Mitarbeiter ebenfalls, und jeder Prozess, den Sie zusätzlich automatisieren, erst recht. Sie zahlen dann für genau das Ergebnis, das Sie erreichen wollten – und die Frage, ob sich der nächste Prozess lohnt, beantwortet sich anders, als sie sollte.
Bei uns verbessert jeder zusätzliche Durchlauf die Amortisation, statt sie zu belasten. Wenn Ihre Abteilung im nächsten Jahr doppelt so viele Vorgänge bearbeitet, ändert das an unserer Rechnung nichts.
Ehrlich dazu gesagt: Nach Kernen abzurechnen ist nicht automatisch günstiger. Bei sehr kleinen Mengen kann ein Nutzermodell billiger sein. Was Sie hier bekommen, ist Planbarkeit – eine Zahl, die sich nicht verändert, wenn es gut läuft.
07
Wie Sie anfangen
Für einen schnellen Start gibt es die Anwendung als Dienst. Wenn Ihr Prozess über Schnittstellen mit anderen Systemen spricht und diese erreichbar sind, genügt ein geteilter Mandant. Darüber hinaus: Betrieb in einer öffentlichen Cloud mit einem Tunnel in Ihr Netz, in einer privaten Umgebung, gemischt, oder vollständig bei Ihnen im Haus. Was davon sinnvoll ist, hängt an Ihren Daten und Ihren Vorgaben, nicht an uns.
Das ist kein Werbeversprechen. Es sind dieselben Docker-Images, derselbe Codestand, nur eine andere Laufzeitumgebung. Ein Wechsel zwischen diesen Varianten ist deshalb kein neues Projekt.
→ der erste Schritt
Bevor irgendetwas gebaut wird, sehen wir uns einen Ihrer Vorgänge an. Zwei Tage, fester Preis, mit Ihren Leuten und Ihren Zahlen. Danach wissen Sie, wie lange dieser Vorgang heute tatsächlich dauert, wo die Zeit liegen bleibt, welche Entscheidungen bei Ihnen offen sind – und was die Umsetzung kosten würde. Der erste Prozess geht danach üblicherweise in Wochen produktiv, nicht in Quartalen.
Manchmal ist das Ergebnis auch, dass Sie dafür keine Software brauchen oder keine von uns. Das sagen wir Ihnen dann, und die zwei Tage haben sich trotzdem gelohnt.
→ ein Blick auf die Technik
Service-Proxy, eigene Datenhaltung, auditierbare Konnektoren und die Frage, welche Engine darunterliegt und warum sie austauschbar bleibt.
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